An alle Berufs-Pendler! Die 7 wichtigsten Sachen, auf die Du beim E-Bike Kauf beachten solltest!

Aktualisiert: 1. Sept. 2020

Ein hilfreicher und interessanter E-Bike Blog

von unserem Kunden von Marlin Kunze 01.09.2020

Bestes E-Bike für Pendler. Ökologisch vorteilhaft, schnell und gesund. Ein E-Bike fürs Pendeln bringt viele Vorteile mit sich und kann das umweltschädliche Auto für den Weg zur Arbeit auf jeden Fall ersetzen. Aber Achtung! Das passende Elektrofahrrad sollte gut gewählt und auf den individuellen Nutzer und die geplanten Einsatzbereiche abgestimmt sein. Deswegen gebe Ich Dir hier die 7 wichtigsten Dinge mit, die Du als Pendler beim Kauf eines E-Bikes beachten solltest.


1. Preis:

Ein gutes E-Bike hat im Vergleich zu einem normalen Fahrrad durchaus einen etwas höheren Preis. Verglichen mit einem Auto, könnte es jedoch sogar sein, dass Du Dir Geld sparst. Ich fahre fast jeden Tag mit meinem E-Bike zur Arbeit, mit einem Auto würde mich das 5 bis 10 Euro für Sprit und nochmal ca. 10 Euro für Verschleißkosten und für einen Parkplatz in der Innenstadt kosten. In unter einem Jahr hätte ich mein E-Bike von knapp 3000 Euro dann bereits wieder drin.

Der Markt ist voller E-Bikes, aber ich würde Dir kein E-Bike unter 2.000 Euro empfehlen. Du solltest Dir immer Klaren über Herstellungskosten wie zum Beispiel des Rahmens, des Akkus und Motors sein. Ich kann Dir nur empfehlen ein E-Bike eines guten Herstellers zu kaufen, denn falls Du mal Ersatzteile benötigst oder eine neue Batterie in ein paar Jahren, so bekommst Du immer was du benötigst. Ganz nach dem Sprichwort „Wer billig kauft, kauft zwei Mal“, solltest Du nicht an der E-Bike Qualität sparen, denn ich gehe mal davon aus, dass Du Dir auch nicht jedes Jahr ein neues E-Bike zulegen möchtest. Fazit: Ein gutes E-Bike macht riesigen Spaß, ist zuverlässig und der Preis lohnt sich durchaus.


2. Ergonomie:

Wenn Du ein E-Bike Pendler wirst, dann fährst Du bestimmt fast täglich, daher ist es besonders wichtig ein Modell zu finden auf dem Du ergonomisch und gesund sitzt. Am besten kannst Du so etwas direkt im Laden und beim Probefahren feststellen. Das E-Bike Erlebnis-Center in Köln bietet Dir eine kostenfreie und unverbindliche Beratung, sowie eine ausgiebige Testfahrt an. So kannst Du am besten feststellen welches E-Bike zu Dir passt und Dich für einen Rahmen Deiner Größe von guter Qualität entscheiden. Wenn Du nicht gesund auf dem E-Bike sitzt oder Dein E-Bike eine falsche Größe hat, dann kann ich aus Erfahrung sprechen, wird Dir das radeln keinen Spaß machen. Die Folge sind Schmerzen in Schulter, Nacken und sogar auch in den Knien. Ein falscher Sattel oder Griffe sind das kleinste Übel, sowas wird in der Regel direkt ausgetauscht, denn der Hersteller des E-Bikes kann nicht Deinen Sitzknochenabstand im Voraus wissen. Ich wurde umfassend und kompetent im E-Bike Shop in Köln beraten und kann es wirklich nur jedem ans Herz legen. Du wirst freundlich aufgenommen, also ein Besuch lohnt sich!

3. Motor:

Die gebräuchlichsten Motorentypen sind Heck-, Mittel und Frontmotoren. Alle kommen mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen, doch welcher ist der beste fürs Pendeln?

Der Frontmotor beeindruckt zuerst mit einem budgetfreundlichen Preis, lässt sich mit jedem Schaltsystem kombinieren und unterstützt sofort beim Anfahren. Er verlagert jedoch auch das Gewicht des E-Bikes anders als man es von einem normalen Fahrrad gewohnt ist und lässt sich nicht mit einem Drehmomentsensor, zur Berechnung der benötigten Unterstützung, vereinbaren.

Ebenso wie beim Frontmotor, startet der Heckmotor sofort beim Anfahren. Zudem punktet ein Heckmotor mit geringer Lautstärke und langer Lebenszeit. Alleinstellendes Merkmal des Heckmotors ist die Zurückgewinnung der Energie bei Nutzung der Motorbremse. Allerdings reden wir hier von minimalen Ergebnissen, die Technologie ist anscheinend noch nicht so weit. Beachten sollte man jedoch, dass sich ein Heckmotor nur mit einem Kettenschaltwerk kombinieren lässt welches mehr Wartung erfordert als eine Nabenschaltung. Zudem bedeutet diese Art von Motor schließlich geringere Leistung als ein Mittelmotor, also weniger Reichweite bei gleichem Akkumulator.

Der Mittelmotor ist schließlich der gebräuchlichste Typ, da er sich auszeichnet mit guter Gewichtsverteilung, Effizienz, geringer Rutschgefahr und Vereinbarkeit mit einem Drehmomentsensor. Generell würde ich Dir einen Mittelmotor von Bosch, Yamaha oder Shimano fürs Pendeln empfehlen, denn diese sind sehr zuverlässig und Du wirst immer einen Ansprechpartner und eine Werkstatt finden, die das E-Bike reparieren können. Beim Kauf eines E-Bikes solltest Du auch besonders auf das Drehmoment des Motors achten. Dieses ist ein Indikator für die Kraft eines Elektrofahrrads und wird in Newtonmetern angegeben. Für das Anfahren am Berg ist ein hohes, beim Balancieren in den Serpentinen eher ein kleines Drehmoment von Vorteil. Hier kommt es vor Allem auf Deinen individuellen Arbeitsweg an. Fährst Du vom hügeligen Land in die Stadt, wäre ein Motor mit hohem Drehmoment zu empfehlen. Die meisten Motoren haben Stärken von etwa 40-90 Newtonmeter. Auch hier hat alles seine Vor- und Nachteile. Hast Du einen extrem starken Motor von 90Nm, so wird die Kette und das Ritzel sehr beansprucht, da der Motor sehr streng an der Kette zieht. Du müsstest also öfter den Antrieb erneuern, als beispielsweise einer Nabenschaltung mit einem 50Nm Motor. Die meisten Pendler werden aber wohl eher in der Stadt nicht mit vielen Bergen zu kämpfen haben.


4. Akku:

Der Akkumulator ist das teuerste Teil Deines E-Bikes, diese kosten oft zwischen 500-1000 Euro und auch hier gibt es so Manches zu beachten. Die vermutlich wichtigste Angabe für den Kauf eines Akkus, neben der Arbeit in Wattstunden, ist die Reichweite. Normalerweise angegeben in Kilometern, bestimmt sie die Distanz, die mit einer vollen Akkuladung zurückgelegt werden kann. Hier solltest Du dich vor allem nach der Länge Deines persönlichen Arbeitsweges richten. Nach längerer Zeit der Benutzung Deines Akkus, kann dieser an Leistung verlieren. Womöglich würde es hier also Sinn ergeben etwas mehr als die notwendige Reichweite zu wählen. Zu beachten gilt, dass eine höhere Reichweite mit einem höheren Gewicht einhergeht, somit muss jeder für sich selbst eine Abwägung treffen. So, oder so, will die für Dich persönliche Reichweite gut überlegt sein, da ein schweres E-Bike sich nur schlecht als normales Fahrrad eignet falls der Akku einmal in der Mitte Deines Trips leer gehen sollte. Ein weiteres Kriterium ist die Ladezeit des Akkus, normalerweise sollte das über Nacht jedoch kein großes Problem sein. Insgesamt solltest Du in einen hochwertigen Akku investieren und einen Kompromiss zwischen Reichweite und Gewicht finden. Es gibt E-Bike in dem der Akku integriert ist, aber welche die aufgesteckt in der Mitte oder im Gepäckträger sitzen. Ist der Akku im Rahmen integriert, so wiegen die E-Bikes oft etwas mehr, da der Rahmen wuchtiger ist und der Akku einen Aluminium Gehäuse bekommt.